Schulterschluss für die Zukunft des sächsischen Bäckerhandwerks

 

Das zauberhafte „Palais am Spiegelteich“ im Barockgarten Zabeltitz,    ein Kleinod sächsischer Baukunst im Renaissance-Stil, bot einen malerischen Rahmen für die 26. Jahresmitgliederversammlung des Landesinnungsverbandes Saxonia des Bäckerhandwerks Sachsen am11. Juni 2017.  Bei schönstem Frühlingswetter folgten über 60 Delegierte aus allen Innungen des Landesverbandes der Einladung des Vorstands zur jährlichen Tagung.

 

In einem bewegenden Vortrag stellte Umberta Andrea Simonis die Zuhörer vor die Frage: „Wenn ein Unternehmen ein Brot ist – Was ist dann die Hefe“. Servicekultur und Wertschätzung, sowohl des Kunden als auch der Mitarbeiter, sind unabdingbare Standards in einem erfolgreichen Handwerksunternehmen unserer Zeit.

 

Landesobermeister Roland Ermer dankte in seinem Jahresbericht allen Obermeistern und Unterstützern für das backende Handwerk. „Es bedarf einer stark aufgestellten Standesvertretung um die Interessen unserer Bäckerinnen und Bäcker in Berlin und Brüssel zu wahren“ betonte Roland Ermer und verwies wiederholt auf die notwendige Geschlossenheit im Handwerk. „Nur gemeinsam können wir uns gegen überzogene Forderungen und unsinnige Gesetzesvorhaben wehren“.

 

Das sächsische Bäckerhandwerk kann auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück blicken. Das Verbandshaus in Dresden wurde saniert und gut vermietet, mit dem regelmäßig erscheinenden Newsletter „Bäckerbrief“ wurde ein Medium zur schnellen Information der Betriebe geschaffen und auch im Bereich Öffentlichkeitsarbeit konnte mit Brotmärkten, öffentlichen Prüfungen, Auftritten auf Messen und dem Einsatz des Bäckman-Busses eine breite Masse erreicht werden.

 

Für seine besonderen Verdienste um das sächsische Bäckerhandwerk erhielt der stellv. Landesobermeister Frieder Francke von Roland Ermer die Silberne Ehrennadel des Landesinnungsverbandes.

 

LANDESINNUNGSVERBAND SAXONIA DES BÄCKERHANDWERKS SACHSEN